Gegen die Unterstützung der Stadt Leipzig für den Katholikentag 2016 von einer Million Euro
(K)Eine Million

Monatliches Archiv: April 2016

Wie finanzieren sich eigentlich die Kirchen?

Neben der Kirchensteuer (dem „Mitgliedsbeitrag“ der Gläubigen) erhalten die Kirchen auch noch weitere Zahlungen: sogenannte Staatsleistungen. Aber damit noch nicht genug:
„Abgesehen von den horrenden Staatsleistungen erhalten die Kirchen noch andere Privilegien, von denen normalsterbliche Steuerzahler nur träumen können: Die Kirchen sind von der Umsatz- und Erwerbsteuer befreit. Darüber hinaus zahlen sie auf ihre gigantischen Vermögen und dessen ebenso gigantische Zinsen keine Kapitalertragsteuer, und für ihre läppischen 800.000 Hektar Landbesitz auch keine Grundsteuer.“

Was wird aus der Million? Fragt die Stadt!

Ihr wüsstet gern, was mit dem Geld für den Katholikentag wirklich passiert? Ihr fragt euch, wieso Katholikentag-Teilnehmer in Leipziger Schulen übernachten dürfen? Ihr wollt wissen, wieso die Stadt eine private Veranstaltung wie den Katholikentag bewirbt?

Das wollen wir aufklären und wollen euch dabei unterstützen, Einwohneranfragen an die Stadtverwaltung zu richten. Wir würden – wenn gewünscht – bei der Formulierung der Fragen helfen, koordinieren, dass nicht Fragen mehrfach eingereicht werden und natürlich die Fragen und Antworten hier auf unserer Website für alle einsehbar dokumentieren.

Wenn ihr also findet, daß hier mehr Licht ins Dunkel gehört und ihr okay findet, für unser Anliegen mit Namen und Gesicht einzustehen, meldet euch bei uns: kontakt@keinemillion.org